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End- und Dickdarm-Zentrum Mannheim |
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05.04.2002 | Erste SECCA-Operation bei Stuhlhalteschwäche in Europa
Erstmals in Europa führt das End- und Dickdarm-Zentrum Mannheim eine neue minimal-invasive Operation zur Behandlung der Stuhlhaltesschwäche durch Vor allem bei Frauen in mittlerem und höherem Alter entwickelt sich häufig eine nicht nur lästige Blasenschwäche, sondern vor allem eine zunehmende Unfähigkeit, Winde und Stuhl zu kontrollieren (Inkontinenz). Die Zahl dieser stuhlinkontinenten Patientinnen wird in Deutschland auf ca. 3 Millionen geschätzt. In den vergangenen Jahren haben sich zwar die konservativen und operativen Behandlungsmöglichkeiten der Stuhlhalteschwäche erweitert - auch unter Beteiligung des End- und Dickdarm-Zentrum Mannheim -, trotzdem bleibt die Hilfe in vielen Fällen immer noch ungenügend. Das kürzlich in den USA entwickelte SECCA-Verfahren wird als kurzzeit-chirurgische, ja ambulante Operation in Europa derzeit in die klinische Praxis eingeführt. Das End- und Dickdarm-Zentrum Mannheim, als eine der führenden Spezialinstitutionen, hat diesen Eingriff erstmals in Europa am 18.03.2002 durchgeführt. Die beiden Patienten wurden nach 24 Stunden bereits entlassen; allerdings wird man den endgültigen Erfolg erst in einigen Wochen beurteilen können. Mit dieser neuen Methode werden mittels hochfrequenter elektromagnetischer Wellen direkt die molekularen Strukturen im Schließmuskel so umgebaut, dass damit ihre Spannkraft wieder erhöht wird. Man geht davon aus, dass mit diesem minimal-invasiven Eingriff speziell denjenigen Patientinnen und Patienten geholfen wird, für die es bisher nur unzureichende Hilfen gab. © EDZ Presseerklärung - 5. April 2002
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